Bittersüßer Spritzer

Das Rezept des orange-roten italienischen Likörs wird bis heute als Familiengeheimnis gehütet. Bekannt ist, dass der Aperol 1919 von den Brüdern Luigi und Silvio Barberi von Venedig nach Padua importiert wurde und von dort in die Welt hinausging. Zu den zugänglichen Zutaten gehören Destillate aus Rhabarber, Enzian, Bitterorangen sowie aromatische Kräuter. Die verleihen dem Aperol seinen bittersüßen Geschmack, der Alkoholgehalt beträgt in Deutschland 15 Prozent.

Der in Italien sehr beliebte Drink ist auch in Osnabrück zu haben. In der David Lounge des Romantikhotels Walhalla gibt es ihn als „sour“ (mit Zitronensaft und Zuckersirup) und als „spritz“ (mit Prosecco und einem Spritzer Soda). In Italien ist der leichte Likör das Pendant zum deutschen Feierabendbier, doch auch hierzulande geht der Trend zum Aperol.

TEXT: MALTE SCHIPPER | FOTO: MYTRAINART/FOTOLIA.DE

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